Evangelisches Jugendwerk Biberach-Kirchhausen

Zeltlager 2010 in Waldfischbach.
Zeltlagertagebuch von Clara - Mittwoch, 20.08. PDF Drucken E-Mail
Freitag, 19. September 2008 um 14:36 Uhr

Parkplatz Böllingertalhalle

Es geht los! Auf dem Parkplatz herrscht dichtes Gedränge. Ständig reisen immer neue Kinder an um mit den Bussen nach Münnerstadt zu fahren. Es wird begrüßt, umarmt und verabschiedet. Das ganze Gepäck wird nacheinander im Anhänger verstaut. Auch die Teilnehmer haben es sich im Bus gemütlich gemacht.

 

Doch eine fehlt. Amelie aus Gruppe 6 ist immer noch nicht da (vom Gepäck ganz zu schweigen). Mit 5 Minuten Verspätung schafft sie es aber dann doch noch rechtzeitig zur Abfahrt. Nun rollen die Busse der Firma Hofmann vom Parkplatz und treten die ca. 2-stündige Fahrt nach Bayern an.  

 

  Die Busfahrt 

Die Busfahrt war ziemlich langweilig. Außer dem kurzen Klostopp (bei dem viele das Gebüsch bevorzugten) gab es nichts spannendes. Im Bus wurde entweder Musik gehört, geredet oder man versuchte so gut wie möglich die anderen zu nerven.    

Ankunft am Zeltplatz    

Kaum angekommen, wartete eine Aufgabe auf alle Teilis.

Wir mussten in unseren Zwergengruppen Aufgaben lösen um das Küchenteam zu befreien. "Na toll". Unter anderem mussten wir Lieder gurgeln, Dinge ertasten (wobei viele     Tempotaschentücher nicht von Moos unterscheiden konnten) und das Gesicht in einen Berg aus Mehl stecken und      dabei Gummibärchen suchen. Auch ich hatte das Vergnüge, danach war meine ganze Nase verstopft. LOL. Letztendlich haben wir alle es dann geschafft die Küche zu befreien, indem wir ihr das Lösungswort entgegenbrüllten. ZENADOR! Was das wohl sein mag?!    

Gepäcksuche und Zelte beziehen    

Nachdem wir alle unsere zahlreichen Gepäckstücke gefunden hatten und eigentlich alle nun ihre Zelte bezogen hatten, gab es bei Gruppe 5 und 6 schon wieder ein Problem. Die Gruppenleitung machte uns nicht ganz glücklich. Nach zahlreichen Diskussionen gab es dann aber keine Lösung und es blieb alles bein Alten. Zum 3. Mal kam ich in den Genuss in einem 4er Zelt zu schlafen. Leute, Frau hat echt viel Platz.    

Mittagessen    

Da wir ja die Küche nun erfolgreich "erlöst" hatten, gab es auch gleich am 1. Tag leckeres Essen. Hot dogs mit allem drum und dran. Erhard und Niklas sangen aus vollem Leib, aber der Rest war noch nicht wirklich in Singstimmung. Nach dem Essen teilte Erhard uns dann noch die wichtigen Informationen für die restlichen 10Tage mit. Das hat uns Teilnehmer dennoch nicht so sehr interessiert wie die folgende Spülreihenfolge, wobei ich doch echt mal bemerken muss, dass Gruppe 7 schon irgendwie bevorzugt wurde. Gell, Niklas?! Naja, egal, jeder spülte sein Zeug und ging dann in seine Gruppe um mit dem Gruppenprogramm loszulegen.    

Mittagszeit und Gruppenprogramm    

Während andere Gruppen brav Kennenlernspiele machten, mussten Gruppe 6 natürlich gleich weg vom Lager um ein hölzernes A zum laufen zu bringen. Man bekommt nicht nur rote Hände und Muskelkater, nein es kann auch passieren, dass ein Holzstamm einen fast in den Bauch trifft. Trotzdem hat es Spaß gemacht, Man hat schließlich nicht jeden Tag die Möglichkeit auf einem Holzstamm durch die  Luft zu schweben    

Den Rest unserer "Spiele"zeit verbrachten wir mit Vertrauensspielen und netten Aktionen.

 

 

Abendritual

 

Das beliebte Abendritual! An diesem Abend haben wir gelernt wie man einen Zwergenfürsten begrüßt. Auf die Knie! Fay echt ey! An unserem 1. Abend waren wir live bei Zenadors Geburt dabei (seine Mutter ist echt ne Augenweide). Aber natürlich nichts im Vergleich zu Zenador selbst. Er was ein Prachtkerl wie er im Buche steht. Denn er schaffte es locker die Fruchtblase seiner Mutter zu sprengen (diese flog dann durch die Luft. Mal unter uns: Die Fetzen sahen gefüllten Plastiktüten sehr ähnlich). Alles in allem, war es ein gelungener Tag an den man sich gerne zurückerinnert.    

Von Clara Kuhn       

 
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